Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich
 
 
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Einsätze 2011

08.09.2011: Wirtschaftsgebäudebrand vlg. Egger in Obertal 
Um 10:13 Uhr wurde unsere Wehr durch Sirenenalarm alarmiert. Die Alarmabfrage bei Florian Liezen ergab "Rauchentwicklung in Wirtschaftsgebäude bei vlg. Egger in Obertal". MTFA und TLFA 2000 rückten sofort aus, etwas später folgte das  KLFA. Nach Erkundung durch Einsatzleiter HBI Gerhard Ladreiter läßt er die FF Schladming nachalarmieren. Unter Atemschutz konnte mit einem HD-Rohr vom TLFA 2000 der Entstehungsbrand im Heubergeraum vorerst eingedämmt werden. Die genaue Lage des Brandes konnte erst nach Aufschneiden der Zimmerung lokalisiert werden. Immer mehr Glutnester wurden im Heustock vorgefunden, das Löschwasser drang nur schlecht in die Glutnester ein, es floss ohne in den Heustock einzudringen großteils ab. Es wurde daher teilweise auf Schaumangriff umgestellt. Der Löschschaum zeigte wesentlich bessere Löschwirkung. Unterdessen wurden von einer 400 m entfernten Entnahmestelle aus der Ortswasserleitung zwei B-Zubringleitungen zu TLF Untertal und TLF Schladming verlegt und von unserer neuen TS gespeist.

Um ausreichend AS-Trupps und auch Schaummittel zur Verfügung zu haben, wurden TLF Haus und RLF Mandling nachalarmiert.   Nachdem der Brand lokalisiert werden konnte, wurde der Heustock anfangs händisch durch AS-Trupps abwechselnd abgetragen, um zu allen Glutnestern zu gelangen. Durch die Wärmebildkamera der FF Schladming wurde diese Arbeit unterstützt. Schließlich konnte mit dem hofeigenen Heugreifer der Heustock abgetragen werden. Vorher musste aber erst eine Notstromversorgung aus unserem 14 kVA-Stromerzeuger zum Heugreifer hergestellt werden, da die Stromleitungen im Wirtschaftsgebäude außer Betrieb genommen werden mussten. Mit einem Hoftrak wurde das Heu dann weiter aus der Tenne transportiert und im Freien abgelöscht. Nachdem das Heu samt Glutnester entfernt war, konnte um 14 Uhr "Brand aus" gegeben werden.

Die rechtzeitige Entdeckung des Brandes durch den Altbauern gab uns Einsatzkräften die Chance, dass wir rechtzeitig und wirkungsvoll in das Brandgeschehen eingreifen konnten. Durch das Zusammenspiel einiger glücklicher Umstände konnten wir den Einsatz sehr erfolgreich abschließen. Der Sachschaden hat sich in Grenzen gehalten, das Wirtschaftsgebäude sowie das angrenzende Wohnhaus konnten gerettet werden. Als Brandursache wurde von der Polizei eine überhitzte Lampe im Heubergeraum festgestellt. Bei den mithelfenden Wehren FF Schladming, FF Haus und FF Mandling sowie beim Roten Kreuz und der Polizei bedanken wir uns recht herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit.

Eingesetzt waren:
FF Untertal-Rohrmoos mit TLFA 2000, KLFA, MTF und 22 Mann
FF Schladming mit DLK, TLF 4000, MTF, SLF und 35 Mann
TLF 4000 Haus
RLF 2000 Mandling
Rotes Kreuz mit 2 Mann
Polizei mit 2 Mann
Abschnittsfeuerwehrkommandant
Wassermeister



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10.02.2011: Dachstuhlbrand bei vlg. Spreitz 
Knapp nach 18:30 bemerkt der Pistengerätfahrer beim Präparieren der angrenzenden Schipiste einen Dachstuhlbrand bei der Fremdenpension Spreitz. Die Pensionsgäste und die Hausleute sind gerade mit dem Abendessen im Erdgeschoß beschäftigt. Unbemerkt dürfte der Brand schon eine Stunde im Spitzboden gewütet haben.

Die FF Untertal-Rohrmoos rückt nach dem Sirenenalarm mit TLFA 2000, KLFA und MTFA zur Einsatzadresse aus. Gleichzeitig wird auch die FF Schladming alarmiert. Im unmittelbaren Gefährdungsbereich befinden sich ein Stall- u. Wirtschaftsgebäude sowie drei Wohnhäuser. Deshalb werden noch FF Mandling und FF Haus/E. nachalarmiert.

Von unserem TLFA 2000 wird unter schwerem Atemschutz im Innenangriff ein HD-Rohr vorgetragen. Vom inzwischen eingetroffenen TLFA 4000 Schladming unterstützt ein weiterer AS-Trupp mit HD-Rohr den Innenangriff. Gleichzeitig bekämpft ein AS-Trupp von der Drehleiter aus den Brand.

Nachdem der Brand bald unter Kontrolle war, konnte die in Bereitschaft stehende FF Mandling und FF Haus wieder in die Rüsthäuser einrücken.

Die Wasserversorgung erfolgte einerseits von einem Hydranten und andererseits von einem Wasserbassin der Schneeanlage. Um den Brand wirksam bekämpfen zu können und auch die letzten Glutnester zu löschen, wurde die Dachhaut an mehreren Stellen mit Motorsägen aufgeschnitten. Um 22:00 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.

Schon während der Löscharbeiten konnte vom Bezirksbrandsachverständigen der Polizei der Sat-Receiver im Spitzboden als Brandursache festgestellt werden. Nachdem vom Spitzboden sämtliches Brandgut abgelöscht und ins Freie befördert wurde, konnte um 23:00 Uhr auch die FF Schladming einrücken. Die FF Untertal-Rohrmoos übernahm die Brandwache bis zum nächsten Morgen.

Beim Einsatz wurde niemand verletzt. Der Sachschaden steht noch nicht fest. Der von den Feuerwehren gerettete Wert kann mit 900.000,-- beziffert werden.

Eingesetzt waren:
FF Untertal-Rohrmoos mit TLF, KLF, MTF und 21 Mann
FF Schladming mit DLK, TLF, MTF, SLF und 35 Mann
Rotes Kreuz mit 2 Mann
Polizei
Bürgermeister
Abschnittsfeuerwehrkommandant
Wassermeister